Dem einen oder der anderen ist vielleicht schon das störende Fenster aufgefallen, das seit ein paar Tagen immer wieder in der LinkedIn-App auftaucht. Darin weist LinkedIn darauf hin, dass Ihre personenbezogenen Daten und Inhalte künftig zur Schulung von generativen KI-Modelle von LinkedIn genutzt werden. Konkret betrifft das folgende Inhalte:
- Profildaten (wie Name, Foto, Lebenslauf, Kenntnisse etc.)
- KI-Interaktionen (Prompts und Fragen, die Sie in die KI-Funktionen von LinkedIn eingeben)
- Gruppenaktivitäten
- Content (alle Beiträge, Artikel, Kommentare etc.)
Ausdrücklich nicht genutzt werden Inhalte aus Direktnachrichten, Anmeldedaten, Zahlungsinformationen sowie von Nutzenden zur Verfügung gestellte Gehaltsdaten oder Daten zu Stellenbewerbungen.
Wer nicht möchte, dass die eigenen Daten zur Schulung von KI-Modellen genutzt werden, kann diese Funktion deaktivieren. Der entsprechende Schieberegler findet sich in den Einstellungen im Bereich „Datenschutz“ und heißt „Daten zur Verbesserung generativer KI“.
ABER: Ich lasse diesen Regler eingeschaltet. Und zwar aus folgenden Gründen:
- Mein Content ist aktuell sowieso schon von Suchmaschinen auffindbar – und soll das auch sein (Stichwort: SEO/GEO).
- Möglicherweise sind meine LinkedIn-Inhalte ohnehin schon für das Training anderer KI-Modelle genutzt worden.
- Ich möchte, dass die KI-Modelle von Linkedin besser werden.
Und jetzt bin ich neugierig: Bleibt der Schieberegler bei Ihnen an oder wechseln Sie auf „Aus“?



1 Kommentar. Leave new
Liebe Constanze,
Dein Meinung hat mich überzeugt.
Ich lasse mich weiterhin beobachten. 🙂
Herzlichen Gruß
Gunter