Die Kunst des Kommentierens bei LinkedIn

Kommentare – sowohl bei eigenen als auch bei fremden Beiträgen – sind ein oft unterschätzter Faktor zur Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit. Ihr maximales Potenzial entfalten sie, wenn folgende Aspekte berücksichtigt werden (welche auf dem aktuellen LinkedIn-Algorithmus-Report von Richard van der Blom und seinem Team beruhen):

  • Vermeiden Sie Frühstarts! Kommentare zu eigenen Beiträgen halten die Diskussion in Gang und erhöhen so die Reichweite. Wenn es vorher jedoch keinen externen Kommentar gab, verringert das die Reichweite des Beitrags um 20 Prozent.
  • Richtiges Timing: Die beste Zeit für Kommentare zu einem eigenen Beitrag ist innerhalb der ersten Stunde und nach 24 Stunden. In Kombination kann diese Strategie bis zu zehn Prozent mehr Reichweite und 15 Prozent mehr Engagement bringen.
  • Reaktionszeit: Eine schnelle Antwort auf Kommentare – vor allem in der ersten Stunde – kann die Reichweite Ihres Beitrags um bis zu 35 Prozent erhöhen.
  • Externe Links in einem Kommentar reduzieren die Sichtbarkeit Ihres Beitrags sigifikant – LinkedIn möchte, dass wir die Plattform nicht verlassen.
  • „Toller Beitrag!“ ist kein guter Kommentar. Generische oder KI-generierte Kommentare werden – vor allem, wenn sie weniger als zehn Wörter enthalten – erkannt und mit verringerter Reichweite bestraft.
  • Kommentare > Reaktionen. Beiträge, die mehr Kommentare als Reaktionen erhalten, signalisieren inhaltliche Tiefe und werden häufiger außerhalb des eigenen Netzwerkes ausgespielt.
  • Wer 15 bis 30 Minuten vor dem Posten eines eigenen Beitrags damit verbringt, andere Beiträge sinnvoll und werthaltig zu kommentieren, verschafft seinem eigenen Beitrag bis zu 21 Prozent mehr Sichtbarkeit.

Beitrag vorbereiten, posten und weg – diese Zeiten sind bei LinkedIn lange vorbei. Der Algorithmus legt Wert auf echten Dialog und gibt dem „Social“ in „Social Media“ damit eine echte Daseinsberechtigung.

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